Unter der Leitung von Parteipräsident Hans Aschwanden befassten sich die Mitglieder der FDP Uri mit den beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen. Für beide Vorlagen hatte die Geschäftsleitung der FDP Uri bereits im Vorfeld die Nein-Parole empfohlen.
Nein zur Neutralitätsinitiative
Die Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität», die sogenannte Neutralitätsinitiative, wurde den Anwesenden von Lukas Tresch vorgestellt. Die FDP Uri spricht sich gegen die Vorlage aus, da sie die aussenpolitische Handlungsfähigkeit der Schweiz unnötig einschränken würde. Aus Sicht der Partei hat sich die flexible Neutralität bewährt und ermöglicht es der Schweiz, ihre Interessen auch in einem zunehmend unsicheren internationalen Umfeld wirksam zu vertreten. In der anschliessenden Parolenfassung sprach sich der Parteitag einstimmig gegen die Initiative aus.
Nein zur Ernährungsinitiative
Auch die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» fand am Parteitag keine Zustimmung. Nach der Vorstellung der Vorlage durch Parteipräsident Hans Aschwanden wurde insbesondere die weitreichende Rolle des Staates thematisiert, welche die Initiative bei der Ausgestaltung der Lebensmittelproduktion vorsieht. Die FDP Uri setzt stattdessen auf Eigenverantwortung, Innovation und marktwirtschaftliche Lösungen und lehnt zusätzliche Regulierungen in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ab. Die Versammlung fasste deshalb ebenfalls einstimmig die Nein-Parole.
Im Anschluss an die Versammlung liessen die anwesenden Mitglieder den Abend bei einem kleinen Apéro und interessanten Diskussionen ausklingen.
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Hans Aschwanden
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