Kürzlich trafen sich die Mitglieder der FDP.Die Liberalen Bürglen zu ihrer 37. Generalversammlung. Die statuarischen Geschäfte wurden in kurzer Zeit erledigt. Aus dem Vorstand zurückgetreten ist der frühere FDP-Landrat Bernhard Epp. Da der Vorstand im vergangenen Jahr bereits mit Karin Riedi ergänzt worden war, erübrigte sich eine Ersatzwahl. Der Präsident Nicola Wipfli dankte Bernhard Epp mit einem kurzen Rückblick auf seinen Werdegang für die geleistete Arbeit und überreichte ihm ein kleines Präsent.
Mehr Diskussionsstoff lieferte die anschliessende 1. Ortsparteiversammlung 2026. Neben den kantonalen Vorlagen, einstimmige Zustimmung für die Teilrevision des Energiegesetzes und grossmehrheitliche Ablehnung der Initiative zur Streichung der Abgangsentschädigung für den Urner Regierungsrat, gaben vor allem die eidgenössischen Vorlagen zu reden. Einig war man sich bei der Bargeld-Initiative, die einstimmig abgelehnt wurde, hingegen stimmten alle Anwesenden dem Gegenentwurf des Bundesrates zu. Ebenso klar war die Meinung bei der Klimafonds-Initiative, die einstimmig abgelehnt wird. Diskussionsstoff bot hingegen die SRG-Initiative. Alle Anwesenden plädierten dafür, dass bei der SRG gespart werden muss, aber über die Folgen der Anpassung auf Fr. 200.- gingen die Meinungen weit auseinander. Die Mehrheit der Anwesenden empfehlen die Initiative zur Ablehnung. Auch bei der Individualbesteuerung war man sich im Grundsatz einig, dass die «Heiratsstrafe» abgeschafft werden sollte. Einzig wie das zu bewerkstelligen ist, war man sich nicht einig. Eine knappe Mehrheit der Anwesenden befürchtete, dass das vorliegende Bundesgesetz mehr Nach- als Vorteile bringt und lehnt daher die vorliegende Fassung des Bundesgesetzes ab.
Im Anschluss an den offiziellen Teil konnte der Abend bei einem feinen Apéro und vielen spannenden Diskussionen und Gesprächen im gemütlichen Rahmen abgeschlossen werden.
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Nicola Wipfli
Ortsparteipräsident
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